Unsere Cita wurde Anfang März in einer Parkanlage, eingesperrt in eine Transportbox, gefunden. Sie war also nicht mehr gewollt. Glücklicherweise wurde sie gefunden und jetzt sucht sie nach ihrem nächsten Glück – eine eigene Familie, die sie gerne hat und die bis zum Schluss an ihrer Seite stehen.
Die ersten Tage war Cita extrem aggressiv, schon wenn man sich ihr nur näherte, sie hat niemanden an sich herangelassen, sie schien völlig von der Rolle zu sein.
Mit gutem Zureden, ohne Bedrängung und immer wieder kleinen Versuchen Nähe aufzubauen, sonst aber genügend Abstand und vor allem Zeit, um mit der Situation klarzukommen, hatte sich bald der Schalter umgelegt und sie begann fast von 0 auf 100 zu schmusen. Zwar nicht in voller Losgelassenheit aber immerhin ein deutlicher Unterschied…
Dann war die Zeit gkommen, dass sie in den Gruppenraum umziehen konnte, denn sie hatte alle medizinischen Behandlungen hinter sich und war bereit gesehen zu werden.
Nach dem ersten mutigen Erkunden im Gruppenraum zog sich Cita aber doch schnell zurück, versteckte sich und fing wieder an vorbeilaufende Menschen sofort anzugreifen.
Wieder misstraute sie der Situation und wusste damit offensichtlich nicht besser umzugehen.
Als dann die ihr bekannte Pflegerin aus der Quarantänestation kam, um ihr einen Besuch abzustatten, traute sie sich plötzlich aus ihrem Versteck und war sichtlich erleichtert sich an ihr orientieren zu können.
Ab diesem Tag wurde sie immer mutiger, jetzt lies sie sich auch von den “fremden” Tierpflegern locken und hielt sich in ihrer Nähe auf wenn sie zur täglichen Reinigung kamen.
Cita ist offenbar eine sehr sensible Seele, die souveräne Menschen und Stabilität braucht und wir wissen ja auch nicht wie ihre Vergangenheit aussieht.
Da sie unter Umständen aber (noch) ziemlich heftig reagiert, sehen wir ein Zusammenleben mit Kindern als zu gefährlich.
Ob sie sich vorstellen kann mit anderen Katzen zusammenzuleben, müssen wir jetzt noch aufmerksam beobachten. Wenn sie richtig angekommen ist, das Vertrauen gestärkt ist und sie dann Freigang bekommen kann, sehen wir sie aber auch als Einzelkatze.