Elvis wurde als Welpe aus unserem Tierheim vermittelt uns musste jetzt, nach fast 9 Jahren, wieder den Weg hierher antreten. Seine Besitzer konnten sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr genügend um ihn kümmern und sie hatten leider auch keinen Rückhalt der Familie.
Dabei blieb die Erziehung, die Auslastung und zuletzt sogar Spaziergänge über längere Zeit auf der Strecke.
Es scheint nicht viele Regeln für ihn gegeben zu haben, irgendwie kam man aber miteinander klar. Bis jetzt nichts mehr ging und wir kontaktiert wurden…
Umso schwerer ist es nun ihn davon zu überzeugen, dass sich Kooperation mit dem Menschen lohnt und man nicht immer seinen eigenen Kopf durchsetzen kann und darf.
In vielen Situationen gibt es noch Proteste und er verfällt oft in alte Muster.
Elvis bindet sich nicht sehr eng an den Menschen, er würde auch nicht „alles für sein Herrchen/ Frauchen tun“. Bei Meinungsverschiedenheiten hilft kein Futter oder sonstige Versuche ihn zu motivieren – man braucht dann einfach einen längeren Atem als er und man muss ihn davon überzeugen können, dass es kein Weltuntergang ist wenn man nicht immer das bekommt was man möchte.
Er lässt relativ schlecht Nähe zu, nur sehr gemäßigt und meist nur für kurze Zeit.
Ein Zusammenleben mit Artgenossen und anderen Tieren klappt nicht.
Außerdem hat Elvis gesundheitliche Einschränkungen durch eine Hüftdysplasie.
Dadurch ist er etwas weniger belastbar, dauerhafte Schmerzmedikation braucht er noch nicht. Aber er muss weiterhin Muskeln aufbauen und braucht adäquate Bewegung.
Wir suchen für Elvis ein Leben auf dem Land, mit Familienanschluss, ohne viele Treppenstufen, bei erfahrenen Hundeliebhabern ohne Kinder, die ihm ein respektvolles letztes Zuhause geben möchten und ihn so nehmen wie er ist, in dem er aber trotzdem noch dazulernen darf.